Eröffnung

Eröffnung

Ausstellung · Cultur-Brunch

Raiba Maishofen & Gasthof Post
Sonntag, 24.04.2022, 11:00 Uhr
frei

Bianca Tschaikner – The Far Province

Bianca Tschaikner stellt ihre während eines dreimonatigen Aufenthalts in einem abgelegenen Dorf im nordspanischen Galicien entstanden Arbeiten vor. Galicien, auch Terra Meiga, verwunschenes Land genannt, ein abgelegenes, verschlafenes, mystisches und oft mittelalterlich anmutendens Land am wilden Atlantik, dient als Hintergrundkulisse für die Bilder, die Außen und Innen aufsteigen.
Dieser abgelegene Ort wird im Pandemiejahr 2021 für die Künstlerin zum Ausgangspunkt für den Nicht-Ort, die andere Seite, das Unbewusste: Die Ferne Provinz. Die Ferne Provinz ist eine Erkundung der Innenwelt im weitesten Sinne: Sie taucht ein in das allumfassende kollektive Unbewusste, zwischen die miteinander verschlungenen, unsichtbaren Wurzeln, die zwischen uns wachsen, die lebendigen Schatten, in denen wir schlafen, wenn wir denken, dass wir wach sind. Die Ferne Provinz ist eine Kartographierung dieser dunklen, fluiden Welt, die von halb realen, halb imaginären Wesen bevölkert ist.
In der Ausstellung gezeigt werden Monotypien und Aquatinta-Radierungen, die lose von der galicischen, islamischen und griechischen Mythologie inspiriert sind: Die gehörnte Hesperide, Das wilde Pferd, die Muschelsucherin, das Buraq, der lächerliche Zauberer, die Wolkenmacherin – das alles sind Wesen, die im Zusammenspiel der wilden Natur und Erinnerungen an Mythologien auferstehen.


Bianca Tschaikner, geboren 1985 in Bregenz, ist Illustratorin, Druckgrafikerin und Geschichtenerzählerin. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaften in Wien, Mediengestaltung an der FH Vorarlberg und an der Universidad del Desarollo in Chile und anschließend Druckgrafik an der International School of Graphic Arts II Bisonte, Florenz, und an der Fundacion CIEC in Betanzos, Spanien, und absolvierte anschließend ihren Master in Illustration an der Accademia de Belle Arti in Macerata, Italien.
Auf zahlreichen Reisen und Artist Residencies, z.B. in Nordafrika, Iran, Indien, Pakistan, Indonesien und Spanien, findet sie Inspiration für ihre Bücher, Künstlerbücher, Bilder und Texte.


„Matchball 49“ – Geschmacksverstärker der musikalischen Art
Von rupfigem Rockabilly der 1950er-Sunstudios über knackigen Südstaatenswamp bis hin zu hinreißenden 1970er-Balladen à la Willy Deville reicht das musikalische Spektrum der vier begeisterten Musiker.